Der Tempel Ramses III.

Der Totentempel des Ramses III. ist eine im 12. Jahrhundert v. Chr. durch König (PharaoRamses III. (um 1221–1156 v. Chr.) im altägyptischen Ort Tahut, heute Medînet Hâbu, errichtete Anlage.

Die Tempelruine befindet sich innerhalb einer nicht mehr vollständig erhaltenen Umfassungsmauer eines Tempelkomplexes, zu dem neben dem Haupttempel Ramses III. noch ein Amun-Tempel, die Grabkapellen der Gottesgemahlinnen des Amun aus der 23. bis 26. Dynastie und ein Heiliger See gehörten.

Der Totentempel Ramses III. ist die letzte große vollendete Tempelanlage des Neuen Reiches. Im Bild sieht man den mächtigen Eingangspylon mit den beiden Türmen, auf denen die Siegeszüge des Königs in Stein verewigt sind.

Auf der rechten Seite des Osttores wird der Pharao beim Erschlagen seiner Feinde gezeigt. Die Anlage wurde überwiegend aus Sandstein gebaut.

Statue der Löwengöttin Sachmet (Sekmet) Im Tempel Ramses III. Die Statue wird erkennbar, wenn man das Hohe Tor betritt.

Auch die linke Seite des Osttores bildet Kampfszenen des Pharaos von seinen Eroberungsfeldzügen ab.

Amun  (linke Figur) wurde seit der 11. Dynastie in Theben als Lokalgott verehrt und nach dem Aufstieg Thebens zur Reichshauptstadt wurde ihm die führende Rolle in der Schöpfungsgeschichte zugesprochen und ebenso wie Atum wurden ihm die Fähigkeiten zugesprochen, sich selbst erschaffen zu haben.

Rechts ist Ramses III. mit seinen Insignien der Macht abgebildet.

Hinter dem ersten Pylon sieht man links im ersten Hof die großen Osirisstatuen. Die Säulen mit diesen Statuen tragen die Decke im Norden des Hofes. Rechts im Vordergrund befinden sich mächtige Papyrusbündelsäulen. Die ursprüngliche Decke, die von diesen Säulen getragen wurde, ist seit langer Zeit eingestürzt.

Pylone nach Pylone reihen sich im Tempel des Ramses III.

Im ersten Hof des Tempels befindet sich eine Reihe von Papyrusbündelsäulen, die wie die Wände Reliefs aufweisen.

Die Statuen im ersten Hof wurden durch die Kopten systematisch beschädigt. Von den sieben Statuen Ramses III. in der Gestalt des Osiris wurde keine verschont. Neben den Beinen des Pharaos befinden sich kleine Statuen der Gemahlin und der Tochter.

Im zweiten Hof hat man den Blick auf eine weitere Säulengalerie. Der zweite Hof diente als Festhalle. Die acht Osirisstatuen wurden von den Kopten zerstört, als sie in frühchristlicher Zeit in diesem Hof eine Kirche erbauten. Es ist eine ausgleichende Gerechtigkeit, dass die Ägyptische Altertümerverwaltung 1891 die Überreste der Kirche entfernen ließ.

Als nächstes Ziel visierten wir den Edfu-Tempel an.

 

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