Guadeloupe

Guadeloupe gehört zu den kleinen Antillen und ist französisches Hoheitsgebiet. Zusammen mit Martinique, Saint-Barthélemy und dem französischen Teil von Saint-Martin bildet es die Französischen Antillen.

Guadeloupe ist nicht wie man gemeinhin annehmen könnte eine einzelne Insel. Vielmehr verbirgt sich hinter diesem Namen eine Gruppe von sechs bewohnten Inseln und weiteren kleinen unbewohnten Inseln.

Wir erreichten am frühen Morgen die Hauptinsel. Das Lotsenschiff leitete unser Kreuzfahrtschiff in den geschützten Hafen. Die Hauptstadt Pointe-à-Pitre verfügt über einen Kreuzfahrthafen, der Anlegestellen für zwei Kreuzfahrtschiffe bietet. Die Liegeplätze sind mit einer Länge von jeweils 320 Metern auch für größere Kreuzfahrtschiffe ausreichend dimensioniert.

Auffällig ist die dichte Vegetation, die zu dem Zeitpunkt unseres Besuches sicherlich noch ausgeprägter war als in der Gegenwart. Auch heute ist die Insel noch berühmt für ihren üppigen Bewuchs und die Farbenpracht ihrer zahlreichen karibischen Blumen.

Hinter den Wellblechhütten am Wasser erheben sich drei markante Gebäude. Bei der Kirche links im Bild handelt es sich um die Kirche „Unserer Lieben Frau von Lourdes von Massabielle“ (Notre Dame de Lourdes de Massabielle). Sie ist der Gottesmutter gewidmet, die der Ordensschwester Bernadette Soubirous in einer Grotte in Lourdes erschienen ist.

Das Gebäude rechts ist das Joseph Ricou Hospital in Les Abymes, weniger als 100 Meter westlich des Hauptgebäudes des Universitätsklinikums Pointe-à-Pitre .

Wenn man sich der dschungelartigen Vegetation der Insel aussetzt, sieht man vor lauter Grün den Wald nicht mehr.

Zwischen den Bäumen schimmert bereits das blaue Wasser hindurch und bereitet uns auf eine der Sehenswürdigkeiten dieser Insel vor.

Die Insel verfügt über insgesamt drei Wasserfälle, die Wasserfälle von Carbet. Der erste von 115 Metern Höhe hat zwei Stufen, der zweite hat eine Höhe von 110 Metern und der dritte verfügt über eine Höhe von 20 Metern. Die Wasserfälle liegen im Nationalpark von Guadeloupe und sind über markierte Fußwege zu erreichen.

Heute sind die Wasserfälle besser touristisch erschlossen und können teilweise auch von Aussichtspunkten angesehen werden. Auf jeden Fall ist eine Wanderung durch den Dschungel lohnenswert, zumal die Wanderwege mittlerweile gut ausgebaut sind.

Die drei Kaskaden entspringen den Hängen des Vulkans La Soufrière und sind in der Umgebung des Dorfes Saint-Sauveur angesiedelt.

Je höher man steigt, um so beeindruckender wird der Ausblick über die Insel. Wir haben uns allerdings nicht auf die mühsame Wanderung auf den Gipfel des Vulkans begeben, denn unser Zeitrahmen war leider begrenzt.

Immerhin wartete auf uns am nächsten Tag die Insel Barbados.

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