Ioannina

Ioannina liegt am Ufer des Pamvotida-Sees in einer Höhe von 480 Metern in der Hochebene von Ioannina, mitten im Pindos-Gebirge.

Ioannina ist die Hauptstadt der Provinz Epirus, die sich im Nordwesten Griechenlands befindet. Hübsche kleine Gassen und historische Gebäude bilden das Stadtzentrum. Restaurants, Cafés, Souvenirshops und Bars vervollständigen es.

Wir stellten bei unserem Besuch relativ schnell fest, dass Ioannina neben der historischen Altstadt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Uns zog es als erstes zu der Festung, die älteste byzantinistische Anlage des Landes. Sie wurde 528 n. Chr. erbaut.

Dieses überaus imposante Bauwerk wurde von Kaiser Justinian errichtet und wurde mit der Zeit immer voluminöser. Man spricht von einer „Stadt in der Stadt“.

Die Festung bildet sich aus der Außenmauer, der südöstlichen Hochburg mit der ‚Its Kale‘ und der Altstadt sowie der nordwestlichen Hochburg mit der Aslan-Pascha Moschee.

Sie war eine osmanische Moschee, als Ersatz für die Kirche des ‚Heiligen Johannes‘  in den Jahren von 1618 bis 1619 erbaut. Mittlerweile beherbergt sie das Volkskundemuseum, in dem neben Trachten, historische Gegenstände aber auch handwerkliche Utensilien zu bestaunen sind.  

Den ursprünglichen Gebetsraum hat man erhalten. Was wir nicht vermutet hatten war, dass sich unter der Moschee die Katakomben und Gefängnisse befanden.

Einen wunderschönen Blick auf den See, die Stadt und das grandiose Pindos-Gebirge konnten wir von der Festungsanlage bewundern.

Durch diesen traumhaften Anblick der von dem See geprägten Landschaft werden die Besucher der Stadt regelrecht verzaubert. Ioannina hat uns eine perfekte Mischung aus Natur und historischer Stadt geboten.

Während unseres Spaziergangs durch die historische Stadt bekamen wir oft das Gefühl, in die Vergangenheit zurückversetzt zu werden. Unser Reiseleiter erzählte uns von geheimnisvollen Legenden aus dieser Zeit und trug seinen Teil dazu bei, uns damit völlig in den Bann der Stadt zu ziehen.

Die Menschen begegneten uns trotz ihres teilweise doch sehr beschwerlichen Tagesablaufes freundlich und aufgeschlossen. Als Fotomotiv stellte sich diese Griechin gerne zur Verfügung.

In einem kurzen Gespräch erzählte sie uns, dass sie auf dem Weg zum Feld sei, um dort ihre Arbeit zu verrichten. Sie zog weiter und wir begaben uns Richtung See.

Im Prinzip ist der Pamvotida-See der Mittelpunkt der Stadt, da sich alles um diesen sehr alten See dreht. Sein Alter wird mit 10.000 Jahren angegeben. Er ist 7,5 km lang und hat eine Breite von 1,5 km an der engsten Stelle und ca. 5 km an der breitesten Stelle. An seiner tiefsten Stelle werden 11 Meter gemessen. Sein Wasser erhält er aus den Bergen.

Auf dem See befindet sich die Ioannina-Insel. Ali Pascha benutzte sie als Zufluchtsstätte vor dem osmanischen Expeditionsheer. Im Jahr 1822 fand er auf der Insel seinen Tod.

Die Bootsfahrt zur Insel ist nur von kurzer Dauer, dafür kann man sich an den Sehenswürdigkeiten umso länger aufhalten. Zu sehen gibt es Klöster mit fantastischen Fresken.

Nach der Rückkehr von der Insel beschlossen wir, noch einen ausgedehnten Spaziergang entlang des Sees zu unternehmen, da Ioannina über eine sehr schön angelegte Uferpromenade verfügt.

Interessant und zu empfehlen ist allerdings auch, sich in ein Café an den Mauern der Its Kale zu setzen und von dort den Blick über den See schweifen zu lassen. Natürlich war unser Reiseleiter mit uns im Café. Durch ihn wurden wir regelmäßig in kleine griechische Cafés geführt und fanden uns nicht in den typischen Cafés für Touristen wieder. Hier erzählte er uns einiges über die Kunst der Silberschmiede von Ioannina. Seit ungefähr dem 18. Jahrhundert gehört der Silberschmied zu den traditionellen Berufen in Ioannina und wird mit Stolz von Generation zu Generation weitergegeben.

Mitten im Gespräch fiel ihm ein, dass er uns noch ein weiteres interessantes Bauwerk der Stadt zeigen muss. Gespannt, was uns wohl erwarten wird, zogen wir zum Rand der Altstadt. Auf dem Dimokratias-Platz sahen wir das Werk von Perikles Melirrytos, den zentralen Uhrturm. Diese weitere kleine Sehenswürdigkeit von Ioannina wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Dem Dimokratias-Platz schließt sich ein gepflegter Park an.

Eine kleine eiserne Treppe führt nach oben, von wo aus man auch wieder einen schönen Blick auf die Stadt und den See hat.

Nach dem ausgiebigen Stadtrundgang ließen wir die Eindrücke des Tages auf uns wirken. In Ioannina finden Urlauber alles, schmucke Gassen mit alten Häusern, Bars, Cafés, aber auch historische Sehenswürdigkeiten. Der See bietet auch für Wassersportler genügend Unterhaltungsmöglichkeiten.

Die Spannung auf unser nächstes Ziel war groß. Metsovon mitten im Pindos-Gebirge auf einer Höhe von 1.160 Metern Höhe.

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