Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff – ein Erlebnis mit mediterranem und exotischem Flair

In unserem Programm dürfen natürlich die Gärten von Schloss Trauttmansdorff nicht fehlen. Und so zieht es uns heute wieder in die Nähe von Meran.

Von Meran aus ist der einstige Feriensitz der Kaiserin Sissi, der von ihr auch als Kurdomizil genutzt wurde, in ca. 40 Minuten fußläufig gut zu erreichen. Allerdings solltet ihr bedenken, dass auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff recht weitläufig sind und ihr dort nicht nur auf ebenen Wegen die Schönheit der Gärten bewundern und genießen könnt. Die Gärten sind terrassenförmig angelegt und so sind Wege mit entsprechendem Anstieg mit einzuplanen.

Durch die Terrassenform haben wir von überall nicht nur einen schönen Blick auf die unterschiedliche Gartengestaltung, sondern auch auf die im Umkreis liegenden Berge. Die Gesamtfläche der Gärten beträgt über 12 Hektar!

Das Schloss, heute von wunderschönen Gärten umgeben, entstand im Jahr 1300. Zunächst war es allerdings eine kleinere Burg. Erst mit dem Übergang dieser Burg in das Eigentum der Familie Trauttmansdorff wurde diese ausgebaut. Nachdem die Familie verstorben war, verfiel die Burg bis schließlich Joseph von Trauttmansdorff im Jahr 1846 das Gebäude wieder auf- und ausgebaut hat. Seither trägt es den Namen Schloss Trauttmansdorff. Abermals verfiel es, bis es schließlich in der Zeit von 2000 bis 2003 erneut renoviert wurde. Das Schloss wurde zu einem Museum umfunktioniert, in dem ihr unter anderem die Gemächer der Kaiserin Sissi bestaunen könnt.

Wenn ihr nur einen Tag für den Besuch der Gärten eingeplant habt, so müsst ihr vorher überlegen, was genau ihr sehen wollt. An einem Tag alles anzuschauen, ist schier unmöglich. Einige Touristen haben es so gemacht, dass sie einfach durch die Gärten geschlendert sind und sich die Dinge angesehen haben, an denen sie gerade vorbeigekommen sind. Dies ist natürlich auch eine Variante und auch wir haben uns nicht dem „Stress“ ausgesetzt, alles oder so viel wie möglich sehen zu wollen.

Die Gärten beeindrucken durch vier Themengärten: die Sonnengärten, die Waldgärten, die Wassergärten und die Terrassengärten.

Wir kommen nach einer Weile über recht verschlungene Wege zu dem am Fuße der Terrassen gelegenen Seerosenteich, ein wirklich schöner Fleck in dieser wunderbaren Gartenanlage.

Da wir innerhalb der Gärten schon einen beachtlichen Fußweg zurückgelegt haben entschließen wir uns, hier eine Pause einzulegen und den exotischen Flair auf uns wirken zu lassen. Exotisch deshalb, weil sich überall auf dem Teich Seerosen und  Lotusblumen verbreiten. Bei einem Eis, das wirklich zu empfehlen ist, lassen wir die Pracht rund um den Teich auf uns wirken.

Dann geht es weiter auf Wegen, die sich an den Hängen emporschlängeln und immer wieder sind wir von der Vielfalt der Gärten, die sich uns eröffnet je höher wir kommen, beeindruckt. Wir haben ziemliches Glück, da wir einen Tag erwischt haben, an dem sich die Besucher nicht durch die Gärten „schieben“. Sie sind zwar gut besucht, es finden sich aber immer wieder Stellen, an denen keine Menschenseele ist und wir die Ruhe und Schönheit auf uns wirken lassen können.

Wir kommen nach einem ausgiebigen Spaziergang unterhalb des Schlosses an und sind begeistert. In dem dort angelegten Olivenhain befindet sich ein 700 Jahre alter Olivenbaum.

Hierauf folgt der Waldgarten. Gerade in den Sommermonaten halten sich die Besucher in diesem gerne auf, da durch die verschiedenen Arten der Laub- und Nadelbäume sehr viel Schatten gespendet wird. Durch einige Bäche und kleinere Wasserfälle wirkt dieser Teil ziemlich urig.

 

Und nicht zuletzt gibt es auch zahlreiche Tiere in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Kaninchen, Schafe, Zwergziegen, einen Pfau und andere Tiere erfreuen die Besucher und lassen insbesondere die Kinderherzen höher schlagen.

Doch auch die exotischen Tiere haben hier Einzug gehalten.

Dadurch, dass wir mehr oder weniger spaziergangsmäßig durch die Gärten geschlendert sind, haben wir gerade ein kleines Problem. Wo ist bitte der Ausgang? Auch hier machen wir uns keinen Stress und gehen ganz gemütlich weiter des Weges und werden uns noch einmal bewusst, dass wir uns hier in einer ganz eigenen Welt befinden.

 

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