Nijmegen

Nijmegen – von den Deutschen oft Nimwegen genannt – ist eine Stadt in den Niederlanden. Um genau zu sein ist es eine Hansestadt, die in der Provinz Gelderland unweit der deutschen Grenze liegt. Nijmegen wurde im Jahr 1402 zur Hansestadt.

Die Anreise nach Nijmwegen war einfach und wir haben direkt einen Parkplatz in der Nähe der Altstadt gefunden (P2 Oude Stad). Von diesem war die Altstadt fußläufig schnell zu erreichen. Für den ganzen Tag haben wir hier € 7,– gezahlt. Wissen muss man bei diesem Parkplatz allerdings, dass die Parkgebühr nur mit Kreditkarte gezahlt werden kann, Bargeld nimmt der Automat nicht an. Die Parkdauer muss in diesem Fall manuell eingegeben werden. Das setzt natürlich voraus, dass man weiß, wie lange man bleiben möchte. Der Betrag wird sodann von der Kreditkarte abgezogen. Nachdem wir das erledigt hatten, ging unsere „Reise“ zur Altstadt los.

 

Altstadt
Auf dem Weg zur Altstadt im Hintergrund der Kirchturm der Stevenskerk

Durch die Fußgängerzone kamen wir zur Stevenskerk. Die Stevenskerk wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Der Weihbischof von Köln, Albertus Magnus, hat sie 1273 geweiht. Es sind im Turm der Kirche und im Mittelschiff noch Reste der romanisch-gothischen Kirche vorhanden.

Im Rahmen des Neubaus der Kirche entstanden der Chor und die Kapellen. Der Neubau begann im 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde durch ein Querschiff vergrößert. Der Bau der Kirche wurde nicht vervollständigt. Heute wird sie für viele „Events“ genutzt.

 

Stevenskerk
Königsorgel mit Kronleuchter

 

Imposant und sehenswert sind die Kronleuchter sowie die Orgel. Die Königsorgel zusammen mit den Kronleuchtern machen das Innere der Kirche aus. Ludwig König, ein Orgelbauer aus Köln, hat die Königsorgel in der Stevenskerk in Nijmegen gebaut. Dies geschah in den Jahren 1774 bis 1776. In der Stevenskerk sind insgesamt vier Orgeln zu finden. Neben der Hauptorgel, der Königsorgel, sind dies die Ardennenorgel, die Clerinxorgel und die Assendelftorgel.

 

Stevenskerk
Kronleuchter
Stevenskerk
Königsorgel

 

Hinter der Stevenskerk finden wir die Latijse School. Eine Lateinschule aus dem Jahr 1545. Entworfen wurden die Baupläne von Herman Männer Grave. Ein Gebäude im Stil der Frührenaissance. An der Fassade sind die 12 Apostel zu sehen. Auf dem unter den Aposteln verlaufenden Stein finden sich in lateinischer Sprache die zehn Gebote. Später wurde die Lateinschule als Musikschule genutzt.

 

Nijmegen
Lateinschule mit den 12 Aposteln und den zehn Geboten

 

 

Von der Stevenskerk aus sind wir weiter durch die Altstadt gezogen. Auf dem Grote Markt finden sich neben dem Wochenmarkt viele Restaurants, die in alten Häusern beherbergt sind. Wir haben uns für das alte Brauhaus De Waagh entschieden. Das Brauhaus „Waaggebouw“ schließt den Platz ab.

 

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Von unserem Tisch aus sehen wir die Skulptur „Mariken van Nieumeghen„. Diese steht unmittelbar vor dem Kerkboog. Der Kerkboog ist die Verbindung zwischen Stevenskerk und Grote Mark.

Nijmegen
Mariken van Nieumeghen

 

Nach dem Stadtrundgang haben wir noch eine Stippvisite in den Kronenburgerpark gemacht. Mitten in der Stadt so viel Grünfläche, einfach toll. Der Park lädt zum Verweilen ein und das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Kronenburgerpark soll der bekannteste Park in der Umgebung von Nijmegen sein.

Kronenburger Park
Kronenburger Park

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Bevor es wieder zum Parkplatz zurückgeht, machen wir noch einen kleinen Abstecher an den Fluss Waal.

Nijmegen
Fluß Waal
© 2018 by Travel-See-Xperience

 

Nijmwegen und seine Sehenswürdigkeiten im Dunkeln findet ihr auf dem Blog Bambooblog.de.

 

Zur Galerie

 

 

  1. Ich bin überrascht von der Schönheit der Stadt Nimwegen.
    Es ist garnicht so weit zu fahren, kurz über die Grenze
    und man kann die Stadt mit den Schönheiten
    erobern.
    DANKE FÜR DIE SCHÖNEN BERICHTE.

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