St. Marten

Die Insel St. Marten (Saint Martin, Sint Maarten) besteht aus einem französischen  und einem niederländischen Teil. Sie gehört zu den Kleinen Antillen.

Die insgesamt etwas flacher wirkende Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Jahr 2014 wurde zum letzten Mal die Zahl der Bevölkerung erfasst. Zu dieser Zeit hatte die Insel mehr als 72.000 Einwohner, wobei sich 37.132 auf den niederländischen und 35.107 auf den französischen Bereich verteilten.

Das Inselklima ist trocken und tropisch, wodurch nicht gerade die Bildung von Regenwald gefördert wird. Viele Hurrikans haben die Insel heimgesucht, was nicht nur zur Zerstörung vieler Gebäude führte, sondern auch zur entsprechenden klimatischen Anpassung der Vegetation.

Der große See auf der Insel nennt sich Grand Étang und ist ein Salzsee mit einer Fläche von ungefähr 50 Hektar. Aufgrund des hohen Salzgehaltes ist am See die Vegetation spärlicher. Das umgebende Land liegt neun Meter über dem Meeresspiegel.

Zur Zeit unseres Besuches war die Bebauung der Insel noch nicht so ausgeprägt. Das hat sich auch durch die vielen Hurrikans nicht wesentlich geändert.

St. Marten verfügt über zwei Flughäfen, auf jeder Inselhälfte einer. Eine Besonderheit besteht bei dem Flughafen der Prinzessin Juliana. Während des Anflugs auf diesen Flughafen überqueren die Flugzeuge in niedriger Flughöhe den Maho Beach, der nur durch eine Straße vom Flughafen getrennt ist.

Dieser Strand ist daher insbesondere bei viele Fotografen sehr beliebt, wobei die Gefahr durch den Triebwerksstrahl der landenden Flugzeuge umgeweht zu werden gar nicht so gering ist. Diese Gefahr wird von vielen durchaus unterschätzt, oder aber, ein spektakuläres Foto zu schießen steht im Vordergrund.

Oftmals findet am Hafen von Marigot eine Art Flohmarkt statt, auf dem vorwiegend touristische Produkte angeboten werden.

Im französischen Teil der Insel entdecken wir einen Kreisverkehr mit einer Kanone. Da wir diese eher auf dem Gelände ehemaliger Festungsanlagen erwarteten, waren wir etwas überrascht. Natürlich sind sie dort auch noch zu finden, als Dekoration einer Verkehrsinsel ist uns allerdings nur diese eine aufgefallen.

Auf St. Marten leben zahlreiche Vogelarten. Reiher, Pelikane, Kolibris, Stelzenläufer und eben auch Fregattvögel. Diese schwarz gefiederten Vögel mit einem auffällig roten Kehlsack, langem Gabelschwanz und großen Flügeln sind auf vielen Inseln der Karibik anzutreffen.

Auch schwarzgefiedert und mit Gabelschwanz aber ohne Kehlsack und mit einem weißen Kopf. Dies ist ein Weißbauchtölpel.

Ein aus einem Holzblock geschnitztes Seepferdchen ziert die Auffahrt zu einer Hotelanlage. Schöne Details, die in Erinnerung bleiben.

Einer der zahlreichen Sandstrände der Insel. Über 37 Sandstrände soll die Insel mittelweile haben. Unser letzter Eindruck der Karibik in diesem Jahr. Wir sind uns sicher, dass wir noch einmal Urlaub in der Karibik machen werden, zu sehen und erleben gibt es noch genug.

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