Santorin

Inselhüpfen auf den Kykladen, einer Inselgruppe im Ägäischen Meer, das war unser Plan. Zunächst ging es mit dem Flugzeug von Deutschland nach Athen. Hier hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt, bevor wir weiter nach Santorin flogen.

Nachdem wir einige Zeit in Athen verbracht haben, fuhren wir zurück zum Flughafen. Beim Einchecken zu unserem Flug nach Santorin staunten wir nicht schlecht. Egal ob Inlands- oder Auslandsflug, alle Koffer wurden zueinander gestellt und bildeten einen großen, ungeordneten Haufen. Wir waren nicht davon überzeugt, dass unsere Koffer mit uns in Santorin ankommen würden. Schon bald ging der Flug los und wir freuten uns auf die Inseln und das, was uns dort erwarten würde.

Anflug auf Santorin

Santorins Flughafen ist im Südosten der Insel gelegen und liegt etwa fünf Kilometer von der Hauptstadt Thira entfernt. Nach der Landung stellten wir fest, dass unser Gepäck trotz des Durcheinanders am Flughafen in Athen unversehrt transportiert wurde. Wir nahmen es in Empfang und das Abenteuer Kykladen konnte beginnen.

Santorin ist der größte Überrest eines Vulkans. Die Hauptstadt liegt weit oben auf dem Kraterrand.

Als erstes wollten natürlich auch wir die Blue Domes Church Santorini sehen, das wohl bekannteste Postkartenmotiv. Hierfür mussten wir ins 21 km entfernte Oia fahren. Und hier sahen wir das, was wahrscheinlich die meisten Touristen bereits in Thira erwarten. Blau-weiß getünchte Häuser erstrahlen im Sonnenlicht. Als wir allerdings bei der Blue Domes Church ankamen, meinte die Sonne es leider nicht sehr gut mit uns.

Blue Domes Church Santorini

Doch wie es auf den Inseln häufig der Fall ist, legte sich dies ganz schnell wieder und die Sonne kam raus.

Blue Domes Church Santorini

Die Blue Domes Church Santorini sind zwei Kirchen, die Agios Spiridonas (Heiliger Spyridon) und die Anasteseos (Auferstehungskirche). Beide Kirchen sind unwahrscheinlich nah am Rande der Klippen errichtet worden und zudem noch nebeneinander.

Der Weg hier her ist nicht sehr leicht zu finden. Wir mussten zunächst durch eine unscheinbare Gasse laufen, um dann den Berg hinauf zu steigen. Doch es war lohnenswert.

Von Oia aus ging es weiter an der Steilküste entlang. Die Ausblicke waren einmalig schön und sehr beeindruckend.

Die Insel bietet für jeden etwas. Wir entdeckten traumhafte kleine Dörfer und versteckte Strände. Spätestens bei diesem Anblick sollte jeder in Urlaubsstimmung kommen.

Nun aber zurück zur Vulkanlandschaft, die ihren ganz eigenen Reiz hat. Im 16. Jahrhundert v. Chr. kam es zu einem Vulkanausbruch, hierdurch erhielt die Insel ihre bezeichnende Form. Überall ist sie zerklüftet und wir fanden auf unserem Weg immer wieder steil abfallende Klippen.

Fantastischer Ausblick auf das azurblaue Meer

In solch wunderbarer Natur mit diesen Ausblicken verliert sich jedes Gefühl für Zeit und Raum. Wir haben es einfach nur genossen.

Irgendwann mussten wir aber auch mal wieder hinunter. Denn auf der Insel wurden noch sehr viele Kreuzfahrttouristen erwartet und wir wollten noch zur Halbinsel Akrotiri, um uns die minoischen Ausgrabungen anzuschauen.

Auf dem Weg zur Halbinsel Akrotiri kamen wir an vielen kleinen Fischerdörfern vorbei und bei Caldera Beach entschlossen wir uns, eine Pause einzulegen. Von einer kleinen Taverne aus beobachteten wir das Leben im Hafen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, kam der kulturelle Teil unseres Inselaufenthaltes. Die Besichtigung der Ausgrabungen auf der Halbinsel Akrotiri stand an.

Viele Archäologen haben sich daran versucht, das minoische Dorf freizulegen. Angeblich soll ein Grieche die prähistorische Stätte als  erster entdeckt haben. Zumindest wird es so bei den Touren durch die Stätte erzählt. Allerdings soll er lediglich vom Wissen anderer Archäologen profitiert haben, um sich so ins Licht zu setzen.

Minoische Ausgrabungsstätte auf der Halbinsel Akrotiri

Durch dieses Wissen soll er eine fast komplette Stadt ausgegraben haben. Häuser mit bis zu drei Etagen wurden freigelegt. Viele Wandgemälde und Mosaike wurden hierbei entdeckt.


Die Ausgrabungen sind zweifelsohne für jeden sehenswert, der sich für die Geschichte interessiert. Wichtig ist aber, einen guten Tourguide bei der Führung durch die Ausgrabungsstätte zu haben. Diese auf eigene Faust zu erkunden, macht nicht viel Sinn, da während des Rundgangs doch ziemlich viele Fragen auftauchen.

Nach Beendigung des Rundgangs entschlossen wir uns, noch ein wenig in dem Dorf am Strand zu verweilen.

 Für den nächsten Tag war ein Besuch im Archäologischen Museum in Thira geplant.

Hier erfuhren wir, dass die minoische Kultur eine der ersten Supermächte im Areal des Mittelmeeres war. Geschwächt wurde diese Macht durch den Vulkanausbruch um 1627 v. Chr.  Das Museum ist einen Besuch wert. Hier ein paar Eindrücke aus der Ausstellung …

Die erste Insel unseres Vorhabens Inselhüpfen auf den Kykladen war beeindruckend und unvergesslich.

Den Tag ließen wir mit einem fantastischen Sonnenuntergang ausklingen.

Am nächsten Tag ging es mit dem Flugzeug nach Delos, unserer zweiten Reiseetappe.

 

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3 Antworten auf “Santorin”

  1. Das ist ein wirklich interessanter Bericht mit wunderschönen Bildern. Das sollte man in einem Reisebuch veröffentlichen. Super. Lust auf mehr….

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  2. Ich würde so gerne mal nach Santorin. Irgend wie hat es bisher nicht geklappt. Herzlichen Dank für den schönen Bericht und liebe Grüße

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