Arles: Vom Amphitheater bis Van Gogh
Arles war eine der Stationen unserer Frankreichreise, die uns besonders gut gefallen hat. Die Stadt liegt am Rand der Camargue und verbindet römisches Erbe mit südfranzösischer Lebensart. Schon beim ersten Rundgang durch das historische Zentrum spürt man, wie eng hier Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind.
Das Stadtbild wird von antiken Bauwerken, mittelalterlichen Kirchen und den Spuren Vincent von Goghs geprägt. Kleine Cafés, Galerien und ruhige Plätze verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre und laden zum Verweilen ein.
Inhalt
Arles’ Lage und Anbindung
Arles befindet sich im Süden Frankreichs, eingebettet zwischen der Rhône und dem Rand der Camargue. Die Stadt gehört zur Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und liegt etwa 30 Kilometer von Nîmes und 90 Kilometer von Marseille entfernt. Ihre Lage am Fluss machte sie schon früh zu einem bedeutenden Knotenpunkt für Handel und Kultur.
Die Stadt liegt verkehrsgünstig zwischen zwei großen Autobahnen. Der A9 Richtung Spanien und der A7 Richtung Marseille. Verbunden werden sie durch die A54, die teilweise mautfrei ist. Die südliche Umfahrung der Stadt verläuft über die ebenfalls mautfreie Schnellstraße N113/N572.
Von Avignon kommt man über die D570n nach Arles, von Nîmes über die D6113.
Beachte, dass an den meisten Autobahnen in Frankreich eine Mautstelle (Péage) eingerichtet wurde.
Parken in Arles
Wer mit dem Auto anreist, findet rund um das historische Zentrum mehrere Parkmöglichkeiten. Besonders praktisch sind die Parkhäuser nahe der Rue Voltaire und am Boulevard des Lices. Wer früh vor Ort ist, kann auch einen der kostenfreien Plätze entlang der Rhône ergattern. Die Altstadt selbst lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Nicht nur wegen der engen Gassen, sondern auch wegen der vielen kleinen Entdeckungen, die sich beim Schlendern ergeben.
Wissenswertes über Arles
Arles blickt auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurück. Bereits in der Antike war die Stadt unter dem Namen Arelate bekannt und entwickelte sich zu einem wichtigen römischen Verwaltungszentrum. Kaiser Konstantin ließ eine Palastanlage errichten, deren Überreste noch heute zu sehen sind.
Zur Zeit der Römer war Arles mehr als nur ein Provinzort. Hier kreuzten sich die Via Agrippa und die Via Aurelia, zwei der wichtigsten Verkehrsadern des Imperiums.
Im Mittelalter war Arles ein geistliches Zentrum mit mehreren Klöstern und Kirchen. Die Abtei Saint-Trophime gehört zu den bedeutendsten Bauwerken dieser Epoche. Auch die Pilgerroute nach Santiago de Compostela führt durch Arles, was der Stadt zusätzliches Ansehen verlieh. Allerdings wird sie heute als Fernwanderweg GR 653 bezeichnet, aber weiterhin von Pilgern genutzt.
Als Bischofssitz und zeitweilige Hauptstadt des Königreichs Burgund spielte Arles über Jahrhunderte eine zentrale Rolle. In der Altstadt sind viele Zeugnisse dieser bewegten Geschichte bis heute erhalten.
Im 19. Jahrhundert wurde Arles zum Sehnsuchtsort für Künstler. Vincent van Gogh lebte über ein Jahr in der Stadt und schuf während dieser Zeit mehr als 300 Werke. Die “Gelbe Cafeterrasse”, die “Brücke von Langlois” oder das “Hospital von Arles” sind nur einige von ihnen.
Arles bewahrt ein bemerkenswertes Erbe: Zahlreiche Monumente aus römischer und romanischer Zeit gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den bekanntesten zählen das Amphitheater, das antike Theater, die Alyscamps, die Thermen des Konstantin und die Kirche Saint-Trophime.
122 Jahre – Ein Mensch, eine Stadt, eine Geschichte
Jeanne Calment wurde am 21. Februar 1875 in Arles geboren und lebte bis zu ihrem Tod am 4. August 1997 in derselben Stadt. Mit 122 Jahren und 164 Tagen gilt sie als der älteste Mensch der Welt, dessen Lebensdauer wissenschaftlich bestätigt ist. Ihr Leben spannte sich über drei Jahrhunderte. Sie erlebte den Bau des Eiffelturms und beide Weltkriege. Arles war dabei stets ihr Lebensmittelpunkt und ist heute auch durch diese außergewöhnliche Lebensgeschichte weltweit bekannt.
Arles war für Jeanne Calment nicht nur ein Wohnort, sondern ein stiller Begleiter durch die Epochen. Von der Belle Époque bis zur digitalen Ära, sie sah, wie sich die Welt veränderte. Ihre Lebensgeschichte verleiht der Stadt eine besondere Tiefe, die man beim Besuch fast spüren kann.
Sehenswürdigkeiten von Arles
Wer Arles besucht, erlebt eine Stadt, die römische Monumente, mittelalterliche Baukunst und moderne Kultur vereint. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und steinernen Fassaden erzählt von Jahrhunderten, in denen Arles immer wieder eine zentrale Rolle spielte. Wer durch die Gassen schlendert, folgt den Spuren von Vincent van Gogh und stößt zugleich auf eindrucksvolle Zeugnisse aus der Antike.
Porte de la Cavalerie
Unser Rundgang durch Arles begann an der Porte de la Cavalerie, einem der wenigen erhaltenen Stadttore der Stadt. Es liegt am nördlichen Rand der Altstadt und stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. 1558 wurde es als Teil der damaligen Stadtbefestigung, die Arles vor Angriffen schützen sollte, errichtet. Der Name des Tors verweist auf das Viertel der Kavallerie, das sich in unmittelbarer Nähe befand und damals von Ritterorden wie den Tempelrittern geprägt war.
Zwei runde Türme, die Stadtmauer und die massive Steinstruktur lassen noch heute erkennen, welche Bedeutung das Tor einst hatte. Neben der Verteidigung diente es zudem auch der Kontrolle des Zugangs zur Stadt. Diese Kontrolle galt gleichermaßen für Händler, Reisende und berittene Einheiten. Mit der Zeit verlor das Tor seine militärische Funktion.
Der Ort eignet sich gut als Ausgangspunkt für einen Altstadtbummel. Dabei lassen sich die verschiedenen Epochen von Arles Schritt für Schritt erschließen.
Adresse: 2 Rue de la Cavalerie, 13200 Arles
Amphitheater – Les Arènes d’Arles
Mitten in der Altstadt von Arles erhebt sich ein Bauwerk, das seit fast zwei Jahrtausenden den Blick auf sich zieht: das römische Amphitheater. Die um 90 n. Chr. errichtete Arena diente damals als Schauplatz für Gladiatorenkämpfe, Tierhetze und andere öffentliche Veranstaltungen. Bis zu 20.000 Zuschauer fanden auf den steinernen Rängen Platz.
Die Arena ist von zwei übereinanderliegenden Arkadengängen umgeben, sie ist oval und misst etwa 140 mal 103 Meter. Die Struktur ähnelt dem des berühmten Kolosseums in Rom. In Arles ist es weitaus kleiner und schlichter. Allerdings setzt sich auch hier die typische römische Bauweise mit präzise gesetzten Quadern und durchdachter Statik in den Vordergrund. Ursprünglich war das Amphitheater übrigens dreigeschossig.
Nach dem Ende der römischen Herrschaft wurde das Amphitheater nicht mehr für seinen ursprünglichen Zweck genutzt. Es diente im Mittelalter als befestigte Siedlung mit über 200 Häusern, vier Türmen und zwei Kapellen.
Im 19. Jahrhundert wurde mit der Freilegung und Restaurierung begonnen, um das ursprüngliche Bauwerk sichtbar zu machen.
Heute finden hier neben Stierkämpfen auch Konzerte und Theateraufführungen statt.
Les Arènes d’Arles ist die lokale und touristische Bezeichnung für das Bauwerk, das seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Die Öffnungszeiten des Amphitheaters variieren je nach Saison:
Mai bis September: 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
November bis März: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
April und Oktober: 9.00 Uhr - 18.00 Uhr
Beachte bitte: An Tagen, an denen Veranstaltungen stattfinden, ist das Amphitheater geschlossen.
Eintrittspreise: Der volle Preis beträgt 11,00 Euro, der reduzierte Preis 9,00 Euro.
(Stand: 2025)
Adresse: 1 Rdpt (Rond-point) des Arènes, 13200 Arles
Antikes Theater – Théâtre Antique d’Arles
Das römische Theater von Arles liegt in der Nähe des Amphitheaters, zentral in der Stadt und gut zugänglich. Beide Bauwerke gehörten zum antiken Kern der Stadt. Erbaut wurde es gegen Ende des ersten vorchristlichen Jahrhunderts unter Kaiser Augustus. In dieser Zeit stieg Arles zur römischen Kolonie auf und schmückte sich mit monumentalen Bauten. Es war ein Ort für Kultur, Dichtung, Musik und auch politische Reden. Dadurch unterschied es sich völlig vom benachbarten Amphitheater, das dem Spektakel diente.
Von der einstigen Größe sind nur noch die ersten 33 Sitzreihen, die Orchestra und ein Turm erhalten geblieben.
Die Anlage bot Platz für rund 10.000 Menschen. Im Zentrum der Bühne erhob sich ein prächtiges Bühnenhaus mit Säulen, Statuen und farbigem Marmor. Heute stehen davon nur noch zwei korinthische Säulen, die wie stille Zeugen in den Himmel ragen.
Diese Säulen gehörten einst zur oberen Etage der Bühnenfassade. Sie trugen einen Architrav, der den Blick auf die Götterfiguren lenkte.

Im Mittelalter wurde das Theater weitgehend abgetragen, wobei die Steine für die Stadtmauern und Häuser verwendet wurden. Auch hier wurden die Reste erst im 19. Jahrhundert freigelegt. Heute finden hier Konzerte unter freiem Himmel statt, wobei die beiden Säulen der Veranstaltung einen ganz besonderen Rahmen verleihen.
1651 wurde hier die Venus von Arles gefunden, die im Louvre ausgestellt ist. Eine Kopie ist im Hôtel de Ville zu besichtigen.
Öffnungszeiten: 9.00 Uhr - 19.00 Uhr
Eintrittspreise: Kombiticket (Amphitheater und Antikes Theater) - 11,00 Euro
Adresse: 1 Rue du Cloître, 13200 Arles
Amédée-Pichot-Fountain
Der Amédée-Pichot-Brunnen wirkt auf den ersten Blick wie ein klassischer Stadtbrunnen. Bei näherer Betrachtung jedoch erkennt man ein Denkmal mit literarischem Bezug. Er ist eine Hommage an den Schriftsteller Amédée Pichot, der im 19. Jahrhundert in Arles geboren wurde. Als Übersetzer von Lord Byron und als Direktor der Revue britannique machte er sich einen Namen. Die Revue britannique war eine französische Zeitschrift, die als kulturelle Brücke zwischen Großbritannien, Frankreich und später auch den USA diente.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Brunnen errichtet. In seinem Sockel ist eine wunderschöne Porträtmedaille eingelassen, die Pichot zeigt. Umrahmt wird sie von einer Inschrift, die seine Arbeit würdigt. Mit dem Brunnen erhält das südfranzösische Straßenbild etwas Pariser Klassizismus. Der Brunnen hat Säulen mit korinthischem Kapitell. Ein farbiges Medaillon und ein Löwenkopf des Bildhauers Auguste Cain ergänzen ihn. Hierdurch erinnert der Brunnen ein wenig an die Pariser Fontaine Saint-Michel.
Adresse: 53 Rue Amédée-Pichot, 13200 Arles
Thermes de Constantin
Die Konstantin-Therme zählt zu den eindrucksvollsten römischen Bauwerken der Stadt. Sie wurden unter Kaiser Konstantin I. im 4. Jahrhundert errichtet und war Teil eines weitläufigen Palastkomplexes am Ufer der Rhône. Die Thermen dienten allerdings nicht nur der Körperpflege, sondern waren auch Orte des gesellschaftlichen Austauschs. Sogar politische Gespräche sollen hier geführt worden sein. Zu besichtigen sind Überreste des Caldariums, des heißen Baderaums sowie die mächtigen Gewölbe. Man kann nur erahnen, wie groß und repräsentativ die Anlage einst gewesen sein muss.

Während unseres Rundgangs erfuhren wir, dass diese antiken römischen Bäder als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurden.
In den ersten Jahrhunderten nach ihrer Errichtung wurden die Thermen mehrfach durch Brände und Erdbeben beschädigt. Die Spuren dieser Zerstörungen sind bis heute sichtbar. Du wunderst dich bei deinem Rundgang, dass es hier einst kolossale Statuen gegeben hat? Tatsächlich wurden im Jahr 443 n. Chr. unter dem Stadtpräfekten von Rom, Petronius Perpenna Magnus Quadratinus, umfassende Restaurierungen durchgeführt. Dabei ergänzte man nicht nur bauliche Elemente, sondern auch repräsentative Skulpturen.
Die Thermes de Constantin lassen sich mühelos in jeden Rundgang durch Arles integrieren. Wer die Anlage besucht, kann sich Zeit nehmen, die baulichen Details zu erkunden und dabei das lebendige Treiben eines römischen Badehauses vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Öffnungszeiten: Täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (je nach Saison oder Feiertagen kann es zu Abweichungen kommen)
Eintrittspreise: Zwischen 3,50 Euro und 5,00 Euro, je nach Tarif und Ermäßigungen
Adresse: Rue Dominique Maïsto, 13200 Arles
Cathédrale Saint-Trophime
Ein Höhepunkt für alle, die sich für romanische Architektur und mittelalterliche Stadtgeschichte interessieren, ist die Cathédrale Saint-Trophime. Wie so viele Sehenswürdigkeiten in Arles lässt auch sie sich aufgrund ihrer Lage wunderbar in einen Stadtrundgang einbinden.
Das Bauwerk stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde dem ersten Bischof von Arles, Trophimus, gewidmet. Ursprünglich war sie eine Klosterkirche einer ehemaligen Benediktinerabtei, später wurde sie zur Bischofskirche erhoben.
Im Juli 1178 wurde die Cathédrale Saint-Trophime zum Schauplatz eines bedeutenden Ereignisses. Friedrich Barbarossa, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, ließ sich hier zum König von Burgund krönen. Die Zeremonie fand unter den romanischen Gewölben statt, begleitet von Geistlichen, Würdenträgern und Gesandten. Gekrönt wurde er von Raimon de Bollène, dem Erzbischof von Arles.
Wer war der erste Bischof?
Trophimus wird traditionell als erster Bischof von Arles verehrt und soll bereits Mitte des 3. Jahrhunderts gewirkt haben. Historisch gesichert ist jedoch erst die Amtszeit von Marcianus, die etwa zwischen 254 und 257 n. Chr. belegt ist.
Besonders auffällig und bemerkenswert ist das reich verzierte Portal an der Westfassade. Die Skulpturen stellen Szenen aus dem “Jüngsten Gericht” dar. Erst aus der Nähe wird die filigrane Meisterarbeit deutlich. Figuren von Aposteln, Heiligen und Fabelwesen sind in einer klaren Ordnung angebracht.
Das Innere der Kirche ist mit massiven Säulen und Rundbögen ausgestattet. Im Langhaus befindet sich das gut erhaltene Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert.
Öffnungszeiten:
• Montag bis Freitag: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr / 13.45 Uhr - 18.45 Uhr
• Samstag: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr / 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
• Sonntag: 9.00 Uhr - 13.00 Uhr / 14.00 Uhr - 18.00
Eintrittspreise: Der Eintritt ist kostenfrei
Adresse: Place de la République, 13200 Arles
Place de République
Wer am Place de la République ankommt, steht mitten im historischen Zentrum. Er ist umgeben von eindrucksvollen Bauwerken, die sich wie Kulissen um ihn herum gruppieren. Neben der Kathedrale Saint-Trophime, dem klassizistischen Hôtel de Ville ist hier auch die ehemalige Kirche Sainte-Anne zu finden. Diese wird heute für Ausstellungen genutzt.
In der Mitte des Platzes erhebt sich ein Obelisk auf einem barocken Brunnen. Er stammt aus dem 4. Jahrhundert und war Teil des römischen Circus von Arles. 1676 wurde er auf dem Place de la République wieder errichtet, nachdem er im 6. Jahrhundert einstürzte und zerbrach.
Was den Platz besonders macht, ist seine Vielschichtigkeit. Morgens, wenn nur vereinzelt Menschen unterwegs sind, wirkt er still. Später füllt sich der Platz mit Leben.
Der römische Circus war eine monumentale Arena für Wagenrennen und andere öffentliche Spektakel.
Adresse: Place de la République, 13200 Arles
Pont de Langlois
Etwas außerhalb von Arles, am Ufer eines stillen Kanals, steht eine Brücke, die vielen Besucherinnen und Besuchern vertraut erscheint. Die Pont de Langlois, oft auch als “Van-Gogh-Brücke” bezeichnet, wurde durch mehrere Gemälde des Künstlers weltberühmt. Er malte sie mehrfach, oft mit Wäscherinnen am Ufer oder mit vorbeiziehenden Karren.
Ursprünglich handelte es sich um eine hölzerne Zugbrücke über einen Seitenarm des Canal d’Arles á Bouc. Damals waren Brücken dieser Art typisch für die Region.
Die heutige Brücke ist eine rekonstruierte Version, da das Original nicht erhalten blieb. Es wurde im 20. Jahrhundert demontiert. Sei vorgewarnt: Wer hier ankommt, findet keinen spektakulären Ort. Die Pont de Langlois ist weniger ein Denkmal im klassischen Sinn als ein Bildmotiv.
Adresse: Rue Vincent Van Gogh, 13104 Arles
Vincent van Gogh in Arles
Im Februar 1888 kam Vincent van Gogh nach Arles und stellte fest, dass die Stadt ihn künstlerisch beflügelte. In nur 15 Monaten entstanden hier über 300 Werke, darunter einige seiner bekanntesten Gemälde. Die leuchtenden Farben Südfrankreichs und Motive des Alltags inspirierten ihn. Er malte Cafés, Felder, Sonnenblumen, Brücken und das berühmte “Gelbe Haus”, in dem er lebte. Wenn du heute durch Arles schlenderst, wirst du Van Gogh nicht nur im Museum begegnen. Viele seiner Werke befinden sich an verschiedenen Stellen in der Stadt. Auf Tafeln sind die Orte markiert, an denen er gearbeitet hat.
Unser Resümee zur Arles
Arles ist, wie du sicherlich bemerkt hast, ein äußerst attraktives Reiseziel. Wer die zauberhafte Provence besucht, sollte unbedingt die Gelegenheit nutzen, die Sehenswürdigkeiten von Arles zu erkunden. Die historische Altstadt ist reich an faszinierenden Zeugnissen aus über 2000 Jahren Geschichte. Von römischen Ruinen bis hin zu mittelalterlichen Bauwerken gibt es viel zu entdecken.
Die Sehenswürdigkeiten in Arles lassen sich hervorragend zu Fuß erkunden. Zwischen alten Steinmauern und bunten Fensterläden entfaltet sich der wahre Zauber der Provence.
Insgesamt ist ein Besuch in Arles ein absolutes Muss für jeden Provence-Reisenden. Die Kombination aus Geschichte, Kultur und der malerischen Umgebung macht die Stadt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bist du bereit für ein unvergessliches Abenteuer in einer der faszinierendsten Städte der Provence? Zögere nicht länger und bereite jetzt deine Reise nach Arles vor. Hast du Arles bereits besucht? Dann teile gerne deine Erlebnisse und Tipps mit uns. Deine Geschichten könnten anderen helfen, ihre eigene unvergessliche Reise zu planen.
Merke dir Arles: Vom Amphitheater bis Van Gogh auf Pinterest:








