Zutphen: Sehenswürdigkeiten in der Mittelalterstadt
Bei strahlendem Sonnenschein und der Lust auf einen spontanen Kurztrip fiel unsere Wahl auf die holländische Stadt Zutphen.
Mit einem Rucksack voller Neugier und Abenteuerlust brachen wir zu unserem Kurztrip in die Niederlande auf, bereit, neue Eindrücke zu sammeln. Dieses vielseitige Land präsentiert eine Fülle von faszinierenden Ausflugszielen. Eins davon ist die ehemalige Hansestadt Zutphen, die mit ihrem mittelalterlichen Charme begeistert.
Übrigens, die Aussprache des niederländischen Ortsnamens “Zutphen” könnte für dich eine Überraschung sein. Statt es wie im Deutschen auszusprechen, wird es tatsächlich “Sütfen” ausgesprochen. Interessant, oder?
Inhalt
Wo liegt Zutphen?
Die Stadt mit fast 50.000 Einwohnern befindet sich in der Provinz Gelderland, direkt an den Flüssen Berkel und Ijssel. Zutphen liegt im östlichen Teil des Landes, etwa 30 Kilometer nordwestlich von Arnhem nahe der Grenze zu Deutschland. Von Düsseldorf musst du eine Fahrzeit von 2,5 Stunden einplanen.
Häufig werden die Niederlande kurz als Holland bezeichnet, was nicht korrekt ist. Denn diese Bezeichnung bezieht sich lediglich auf zwei Provinzen, nämlich Nordholland und Südholland.
Parken in Zutphen – kein Problem
Du hast mehrere Möglichkeiten, in der Nähe der Geschäfte zu parken. Die Parkplätze weiter entfernt vom Stadtzentrum bieten in der Regel längere und günstigere Parkzeiten an. An den Parkautomaten kannst du bequem mit dem Handy, einer Kreditkarte oder einer PIN bezahlen.
Ideal ist es, wenn man den Parkmodus über das Navi im Auto starten und beenden kann.
An Sonn- und Feiertagen ist das Parken kostenlos. Zu den Feiertagen zählen hier auch der Koningsdag und der Befreiungstag.
In den Niederlanden ist es wichtig, die Parkvorschriften zu beachten. Ansonsten könntest du nach deinem Stadtbummel einen leeren Parkplatz vorfinden und du müsstest dich fragen: Is mijn Auto weggesleppt?
Wissenswertes
Die Geschichte von Zutphen reicht bis in die Römerzeit zurück. Damals war die Stadt eine kleine Siedlung zwischen den Dünen des Flusses. Etwa um das Jahr 800 erhob sie sich zu einem wichtigen Verwaltungszentrum des fränkischen Reiches.
Im 9. Jahrhundert musste sich die Stadt gegen die Angriffe der Wikinger verteidigen. Dies geschah in der Form einer Ringmauer mit drei Gräben, die rund um die Stadt verliefen. Auch heute sind noch Teile der Mauer und Wehranlage zu besichtigen.
Zutphen hat über Jahrhunderte viele historische Ereignisse erlebt, wodurch die Entwicklung und die Kultur geprägt wurden.
Die beeindruckend gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäude zeugen von ihrer reichen Vergangenheit.
Während Zutphen früher ein bedeutendes Handelszentrum war, ist die Stadt heute bekannt für ihre gemütlichen Gassen. Besonders auffallend bei einem Stadtbummel ist, dass Geschichte und Moderne harmonisch aufeinander abgestimmt sind.
Die Blütezeit der Hanse verhalf Zutphen zu einem immensen Wohlstand. So wurden über das Meer, die Ijssel bis hin zum Rhein Hering, Butter und auch Bier transportiert. Auf dem Landweg wurde mit Holz gehandelt.
Aufgrund dieser Entwicklungen schloss sich Zutphen dem Hanseverbund an. Der damalige Reichtum spiegelt sich noch heute in den prachtvollen Gebäuden der Altstadt wider.
Zutphen hat ein ganz besonderes Highlight: das Hausnamenprojekt. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Häuser nicht mit Nummern versehen. Sie trugen die Namen ihrer Bewohner. Also, Augen auf, wenn du durch die Stadt bummelst. Denn es gibt noch fast 180 dieser Häuser, die einst einen Namen trugen. Interessant ist, dass die Namen häufig mit der Hansegeschichte verbunden waren, wie beispielsweit “Het zwarte anker”. Das Haus stammt aus dem 14. Jahrhundert, brannte im 16. Jahrhundert vollständig nieder und wurde ständig renoviert. Du findest es in der Broederenkerstraat 1-3. Die letzte Renovierung fand im Jahr 2000 statt. Sie erfolgte durch den Wijnhuisfonds.
Sehenswürdigkeiten
Zutphen wurde schon im Mittelalter als Zutphania turrita bezeichnet, was so viel wie Turmstadt bedeutet. Auch heute wird sie von den Einheimischen liebevoll “Stadt der Türme” genannt. Bereits von Weitem ragen sie empor und prägen die Silhouette der Stadt. Viele kleinere Türme runden das Bild ab.
Neben diesen eindrucksvollen Türmen hat uns das Zentrum mit den historischen Kaufmannshäusern, interessanten Innenhöfen und versteckten Plätzen total begeistert.
Oude Stadthuis – Altes Rathaus
Das Alte Rathaus beeindruckt mit Fenstern, die im neoklassizistischen Stil gehalten sind. Es wird vermutet, dass es bereits vor 1371 als Rathaus gedient hat. Als Beleg dafür wird eine Weinrechnung genannt, die der Ratskammer vorlag.
Im Zeitraum vom 1405 bis 1451 wurde das Gebäude einer umfangreichen Renovierung und Erweiterung unterzogen. Erst im Jahr 1716 erhielt es den beeindruckenden Eingang mit imposanten Flügeltüren. Diese sind mit militärischen Emblemen und dem Wappen der Grafschaft Zutphen geschmückt.
Faszinierend ist die Tatsache, dass das Gebäude aus drei mittelalterlichen Häusern besteht. Die historische Architektur verleiht dem Bauwerk eine einzigartige Atmosphäre. Auch wenn jedes der drei Häuser seinen eigenen Charakter hat, so ist letztendlich eine schöne Einheit daraus entstanden.
Walburgiskerk
Die Walburgiskek, im Volksmund Walburgkerk genannt, stammt teilweise aus dem 11. Jahrhundert. Restauriert und erweitert wurde sie im 13. Jahrhundert. Das heutige Aussehen erhielt die Kirche im 16. Jahrhundert.
Die bis 1250 einzige Pfarrkirche in Zutphen war ursprünglich sowohl Petrus als auch Walburga geweiht.

Mit einer Höhe von 76 Metern dominiert der Kirchturm den ‘s-Gravenhof. Seine ursprüngliche Höhe betrug bis ins Jahr 1600 unwahrscheinliche 117 Meter, wodurch er höher war als der Dom in Utrecht.
Interessant ist, dass der Turm offensichtlich nicht nur als Glockenturm diente. So spielte er eine wichtige Rolle als Teil der Verteidigungsanlage. Aufgrund seiner Höhe konnte man von dessen Spitze weit über die Stadt oder das angrenzende Land schauen.
Die Glocken des Turms schlagen immer noch zur vollen Stunde.
In der Kirche ist ein Teil der Kettenbibliothek zu sehen. Sie enthält eine exakte Nachbildung der dreibändigen Calov-Bibel aus der Büchersammlung von Johann Sebastian Bach.
Die Librije in Zutphen, eine der wenigen erhaltenen und faszinierendsten Bibliotheken in Europa, ist ein bedeutendes kulturhistorisches Monument. Hier kannst du 750 solcher Bücher bestaunen, die an Stehpulte gekettet sind. Die dort vorhandenen Pulte sind mehrere Jahrhunderte alt.
In den klösterlichen Bibliotheken des Mittelalters wurden die wertvollen Bücher entweder auf oder unter den Lesepulten aufbewahrt. Sie waren mit Ketten an Stangen befestigt, die sich über den Pulten befanden. So wurden die Bücher vor Diebstahl geschützt. Diese Methode der Aufbewahrung hatte zudem den Vorteil, dass die ursprüngliche Reihenfolge der Bücher erhalten blieb. Außerdem wurden sie so gleichzeitig vor dem Herunterfallen geschützt.

Der Kronleuchter stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist somit ein Glanzstück der stilvollen Gestaltung des Innenraums. Er wurde aus kunstvoll verzierten Metallteilen erstellt. Zahlreiche Kerzenhalter sorgen für eine warme Atmosphäre.
Seit 1934 schmückt dieses beeindruckende Element die Kirche und ist somit ein fester Bestandteil. Die filigranen Details zeugen von einer handwerklichen Kunstfertigkeit der damaligen Zeit.

Die Hauptorgel verfügt über 38 Register. Sie wurde von Hans Henrick Bader 1639 erbaut. Uns wird berichtet, dass sie die größte niederländische Orgel der Spätrenaissance bzw. des Frühbarocks sei. Insgesamt befinden sich in der Kirche drei Orgeln.
Im Laufe der Jahre wurde die Orgel mehrfach verändert und sogar erweitert. Diese Veränderungen stießen auf wenig Zustimmung, weshalb sie vom Orgelmakerij Reil erneut restauriert und in den Zustand des 17. Jahrhunderts zurückversetzt wurde.
Die Walburgiskerk wurde 1591 an die Protestanten übergeben. Nach der Übergabe wurde das Gewölbe der Krypta abgerissen sowie der Boden eingeebnet.
Die Decke besteht aus Rippengewölben, die mit einer hellen Farbe hervorgehoben wurden. So entsteht ein schöner Kontrast zu den verschiedenen Fresken und dekorativen Elementen.
Hof van Heeckeren
Gleich gegenüber der Walburgiskerk befindet sich der Hof van Heeckeren, ein beeindruckendes historisches Anwesen. Walraven van Heeckeren erwarb 1617 ein Haus an der Kuiperstraat. Im Laufe der Jahre kaufte seine Familie mehrere Häuser in der Nachbarschaft und vergrößerte das Eigentum immens.
Das ursprüngliche Haus beherbergt heute ein Hotel, in einem der Nachbarhäuser befindet sich das Musea Zutphen mit einem großen Innenhof.
Den Museumgarten betritt man durch ein interessantes Kuppeltor, das 1697 von dem Architekten Johan Horleman entworfen wurde. Dieses architektonische Meisterwerk wird im Volksmund als ‘Muschelkuppel’ bezeichnet. Warum? Es wurde in filigraner Kunstfertigkeit mit 10.000 Muschel verziert, was dem Tor einen außergewöhnlichen Charme verleiht. Ergänzt wurde die Pracht durch eine Auskleidung aus geschmolzenem Glas und gesintertem Stein.
Burgerzaal
Der Burgerzaal schließt sich direkt an das alte Rathaus an. Das Gebäude, in dem sich der heutige Burgerzaal befindet, wurde in der Vergangenheit für verschiedene Zwecke genutzt. So beherbergte es nicht nur das Fleischhaus, die Boterhal und die Schöffenbank, sondern auch ein Gefängnis.
Mittlerweile wird es für verschiedene öffentliche Veranstaltungen genutzt. Der Saal, in dem sie stattfinden ist Bestandteil des Oude Stadthuis.
Eine Schöffenbank setzte sich aus sieben, neun oder elf vom örtlichen Burgherrn bestimmten Personen zusammen. Ihre Aufgaben umfassten neben administrativen Tätigkeiten auch die Entscheidung über Vergehen der Bürger. Mit anderen Worten, sie haben Urteile gefällt und Strafen verhängt. Jede Gruppe wurde von einem Schout (auch Scholtis genannt) geführt, der sowohl die Leitung innehatte als auch als Sprecher agierte.

Boterhal ist die historische Bezeichnung eines Raums, in dem Butter gelagert und gehandelt wurde. Das Gebäude mit dem jetzigen Burgerzaal wurde im 19. Jahrhundert zu einer Boterhal umgestaltet.
Diese Hallen waren ausreichend gekühlt und gut belüftet, so dass keine Gefahr bestand, dass die Butter verdarb.
Darüber hinaus fungierten sie in historischen Städten nicht nur als Handelsplätze. Sie waren auch soziale Treffpunkte, an denen Neuigkeiten ausgetauscht wurden.
Wijnhuisturm
Der bemerkenswerte Turm stammt aus der Zeit zwischen 1616 und 1642. Obwohl er ein Glockenturm mit noch funktionierendem Glockenspiel ist, gehört er nicht zu einer Kirche. Hättest du gedacht, dass er Bestandteil des Gasthofes “Zu Vreden” ist?
Das Gebäude erfüllte neben der Funktion als Gaststätte auch weitere Zwecke. Es diente unter anderem als Stadtwaage und beherbergte zudem die Wohnung der Stadtwache.
1420 ging das Gebäude in das Eigentum der Stadt über, die eine umfassende Renovierung vornahm. Das Schieferdach wurde mit einem Dachturm ausgestattet. Erst viel später, nämlich 1446, erhielt der Turm eine Uhr.
Leider waren das Weinhaus samt Turm nach der spanischen Besatzung völlig heruntergekommen. Es wurde 1616 im Auftrag der Stadt ein neuer Turm errichtet.
Wenn du deinen Blick über die Stadt schweifen lassen möchtest, so besteht die Möglichkeit, auf den Turm zu steigen. Neben einem fantastischen Ausblick bietet er eine Ausstellung über seine Ursprünge.
Öffnungszeiten des Wijnhuisturms: Donnerstag bis Sonntag / 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. (Stand: 2024)
Die Berkelpoort
Die Berkelpoort ist ein historisches Wassertor und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Zutphens. Darüber hinaus ist es ein integraler Bestandteil der alten Stadtmauer. Hierdurch wurde die Altstadt mit der Niewstad verbunden, die im Übrigen 1312 zusammengelegt wurden.
Am östlichen Rand des pulsierenden Stadtzentrums erhebt sich das historische Stadttor, ein beeindruckendes Relikt aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde es errichtet, um der Stadt Schutz vor feindlichen Eindringlingen zu gewähren. Neben der schützenden Bastion war es auch der Zugang zur Stadt, durch den die Händler ihre Waren transportierten.
Im Laufe der Jahre hat die Berkelpoort viele Veränderungen erfahren. Nach mehreren Restaurierungen strahlt das Tor wieder in seinem historischen Charme. Heute ist die Berkelpoort mehr als ein eindrucksvolles Denkmal, sie hat sich zu einem beliebten Anziehungspunkt für Touristen entwickelt.
Es heißt tatsächlich "die Berkelpoort". Der Begriff Poort ist niederländisch und bedeutet Tor/Pforte. Im Deutschen wird in diesem Zusammenhang der weibliche Artikel "die" verwendet.
Mit dem Flüsterboot über die Berkel
Täglich verkehren mehrmals Flüsterboote auf der Berkel, wodurch Touristen die Möglichkeit eröffnet wird, die Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Während der mehr als einstündigen Tour erzählt dir ein Guide interessante Geschichten über die Stadt.
Die Flüsterboote fahren täglich um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr in der Zeit von April bis Oktober.
Tickets: 8,00 Euro pro Erwachsenen. Tickets kann du hier online kaufen. (Stand: 2024)
Drogenapstoren
Früher wurde der aus dem Jahr 1444 stammende Turm als Salzpoort bezeichnet. Er wurde aus gutem Grund in der Nähe der Berkel errichtet. Hier legten die Koggen an, die das Salz nach Zutphen brachten. Obwohl das Tor als Stadttor errichtet wurde, erfüllte es diese Aufgabe nicht lange. Bereits 1465 mauerte man es wieder zu.
Zeitweilig hatte der Turm die Funktion als Wasserturm, hierfür musste ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 180 Kubikmeter eingebaut werden. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde er weitestgehend zerstört. Was wohl niemand wusste ist, dass sich zu diesem Zeitpunkt in ihm ein Waffenarsenal befand.
Namensgeber des Drogenapstoren war der Stadtmusikant Thönis van Grol, der 1555 in den Turm einzog. Schnell verlieh ihm die Bevölkerung den Spitznamen Drogenap. Dieser ist offensichtlich auf seine Gewohnheit zurückzuführen, stets einen kleinen Krug mit Schnaps bei sich zu tragen. Wenn jedoch Gefahr für die Stadt drohte, erschallte der Klang seiner Trompete klar und markerschütternd durch die Gassen, um die Bewohner rechtzeitig zu warnen.
1999 wurde zu Ehren des Stadtmusikanten eine bemerkenswerte Statue errichtet, die bei näherem Hinsehen eine eigenartige Faszination ausstrahlt. Anstatt den Körper von Thönis van Grol nachzubilden, wurde lediglich sein charakteristisches Outfit verewigt.
Die Rückseite der Bronzefigur ist offen und gibt den Blick auf das hohle Innere frei. Wer die entsprechenden Maße hat, kann im wahrsten Sinne des Wortes “in die Haut” von Drogenap schlüpfen.
Als besonderes Detail wurde die Trompete in die Statue integriert. So, als würde sie ihm jederzeit zur Verfügung stehen, um die Stadt mit ihrem Klang zu erfüllen.
Stadtrundgang durch Zutphen
Auf unserem faszinierenden Stadtrundgang durch die verwinkelten Gassen des Zentrums haben wir beeindruckende Lagerhäuser gesehen. Hierneben besitzt Zutphen noch einige prächtige Kaufmannshäuser und Teile der alten Befestigungsanlagen.
Auch wenn die Blicke zu modernisierten Giebeln hinaufschweifen, so verbirgt sich hinter den Mauern eine interessante Hansegeschichte. Während des Stadtrundgangs wirst du die lebendige Kultur und Gastfreundschaft der Stadt erleben.
Freundlicherweise hat der VVV Zutphen mir die Genehmigung zur Veröffentlichung des Stadtplans erteilt. Vielen Dank für die Unterstützung!
Stadtrundgang mit Führung
Wir haben Zutphen auf eigene Faust erkundet. Du kannst dies auch im Rahmen eines geführten Stadtrundgangs machen. Die Dauer der Führungen beträgt zwischen 60 und 90 Minuten. Bei Gruppen ab 8 Personen beträgt der Preis 5,00 Euro pro Person. (Stand: 2024)
Schokoladenfestival
Bei einem Blick auf den Veranstaltungskalender von Zutphen fällt auf, dass hier immer etwas los ist. Einwohner haben uns berichtet, dass das Schokoladenfestival mit zu den schönsten Veranstaltungen gehört. Aus den ganzen Niederlanden reisen hierfür Chocolatiers an und zeigen ihre Kunst.
Das Schokoladenfestival findet jährlich im September statt.
Unser Resümee zu Zutphen
Ein Besuch in Zutphen hinterlässt bleibende Eindrücke. In der Altstadt wandelst du auf mittelalterlichen Pfaden. Die historischen Gebäude zeugen von einer reichen Geschichte. Gemütliche Cafés und pulsierende Märkte laden dazu ein, während des Stadtrundgangs eine wohlverdiente Pause zu genießen.
Die erstklassige Lage direkt am Wasser ist einfach unvergleichlich. Wenn du mit deinem eigenen Schiff unterwegs bist, kannst du im Yachthafen von Zutphen festmachen und einen ausgiebigen Landgang genießen.
Die Liste der Sehenswürdigkeiten in dieser charmanten Stadt ist außergewöhnlich lang. Alle Attraktionen liegen nur einen “Katzensprung” voneinander entfernt, so dass sie bequem zu Fuß erreichbar sind. Ein kurzer Blick in eine andere Richtung genügt, um den nächsten interessanten Ort zu entdecken.
Zutphen vereint auf wunderbare Weise Geschichte und modernen Charme und ist somit definitiv einen Besuch wert.
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