Olympia

Das Archäologische Museum in Olympia ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Museum in der heutigen Form wurde 1975 fertiggestellt und 2003 renoviert.

Seine schlichte Gestaltung ist allein dem Zweck der Darstellung seiner Exponate untergeordnet.

Monumental und der Blickpunkt des Museums ist die Rekonstruktion der Figuren am Architrav des Zeustempels. Die Skulpturengruppe im Westgiebel des Zeustempels in Olympia wird auf die Zeit um 460 v. Chr. datiert und dem sogenannten strengen Stil zugeordnet.

Dargestellt ist der Kampf der Lapithen, einem Volk Thessaliens, gegen die Zentauren, einer mythischen Rasse von Mischwesen bestehend aus Mensch und Pferd.

Im Zentrum der Figurengruppe steht der junge Apollon, der sein Haupt in Richtung zu den Lapithen neigt. Die anderen Figuren stehen in keinem Bezug zu dem Gott, der unsichtbar zwischen den kämpfenden Gruppen erscheint.

Weniger gut erhalten ist diese Gruppe von Statuen, die sich ursprünglich am Ostgiebel des Zeustempels befanden. Dargestellt sind die Vorbereitungen für das Wagenrennen zwischen Pelops und Oinomaos, dem mythischen Herrscher des bei Olympia gelegenen Pisa. Die richtige Anordnung der Figuren, die verstreut an der Ausgrabungsstätte gefunden wurden, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist der Hermes von Praxiteles, eine Marmorfigur, die in der Blüte der Bildhauerei entstanden ist. Dargestellt ist der Götterbote Hermes, der auf seinem rechten Arm seinen Sohn Hermaphroditos trägt.

Die Figur wird auf 340 v. Chr. datiert. Sie trägt ihren Namen nach dem Bildhauer Praxiteles, dem diese Figur zugeordnet wird. In der Wissenschaft ist diese Zuordnung nicht ganz unbestritten.

Die Unterschenkel der Figur wurden nicht gefunden und daher in Anpassung an den übrigen Stil rekonstruiert.

Die Darstellung einer Sphinx, die mich eher an asiatische Motive erinnert, wie man sie beispielsweise in Bali vorfindet.

Olympia war die Stätte der antiken griechischen Spiele. Hier befand sich das Heiligtum des Zeus in Elis (Pelepones). Die Spiele fanden bis ins 6. Jahrhundert statt. Erst durch Erdbeben und Überschwemmungen, die die Kultstätten mit Schlamm überdeckten, fanden diese Riten ein Ende.

Dieser Säulengang gehört zu den bekanntesten Bereichen der Ausgrabungsstätte.

In Mistra, unserem nächsten Ziel, sollten wir erneut Kultur und Natur vereint vorfinden.

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