Dion

In der Antike wurde Dion als heilige Stadt bezeichnet, in der Zeus verehrt wurde. Der kleine Ort liegt direkt neben der Ausgrabungsstätte und am Fuße des Olymp-Gebirges.

Während der Fahrt nach Dion erfuhren wir, dass die ältesten Überreste aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammen. Über viele Jahre lang war Dion die Stätte der Olympischen Spiele.

Der Weg zu der Ausgrabungsstätte, die größer war als wir vermutet hatten, war bereits recht interessant. Unser Reiseführer hatte die besondere Gabe, seine Ausführungen so zu erzählen, dass er uns binnen ein paar Minuten in der Art und Weise gefesselt hat, dass zunächst die Fotos warten mussten.

Hier in Dion wurden Heiligtümer sowohl aus der hellenistischen, der römischen als auch der byzantinischen Zeit gefunden.

Auf dem Weg zur Ausgrabungsstätte trafen wir auf einheimische Bauern bei der Arbeit.

Unsere Besichtigungstour begann an den Badeanstalten, in denen wir kunstvoll gestaltete Mosaike zu sehen bekamen. Schon allein diese aufwendig gestalteten Mosaike deuteten auf den Reichtum der Stadt hin.

Wir befanden uns in den Thermen, die zur Körperpflege dienten. Leider war zum Zeitpunkt unserer Reise hiervon nicht mehr sehr viel zu erkennen.

Auf dem weiteren Weg, der uns zum Theater führen sollte, passierten wir das Isis-Heiligtum bestehend aus einem kleinen Tempel mit vier Säulen. Wir erfuhren von Sachos, dass die seitlichen Becken das Wasser des Nils symbolisieren. Das Isis-Heiligtum ist das jüngste der Heiligtümer von Dion. Wir waren erstaunt darüber, wie groß dieser Teil der Anlage ist.

Isis-Heiligtum

Von hier aus ging es weiter zum Theater, dem größten Bauwerk. Wir mussten nicht sehr weit laufen, was bei den bereits in den Morgenstunden warmen Temperaturen sehr angenehm war. Ungefähr 400 Meter vom Dementer-Heiligtum entfernt befindet sich das Theater. Natürlich handelt es sich, wie in Griechenland üblich, um ein Freilichttheater.

Die Sitze der Cavea (Zuschauerraum) waren halbkreisförmig angeordnet und mit Lehmziegeln bedeckt.

William Martin Leake, ein englischer Forscher entdeckte im Jahr 1806 dieses Theater. Mit den Ausgrabungen wurde allerdings erst viel später begonnen. Bei diesen Ausgrabungen wurden neben der Bühne und der Orchestra auch Teile der Cavea gefunden.

Uns blieb genug Zeit, um die Anlage noch ein wenig auf eigene Faust zu erkundigen. Neben den Ausgrabungen entdeckten wir auch das Reich der Tiere.

Schau genau hin und du entdeckst zwei Libellen

Teilweise wurden in Dion auch Privathäuser im Rahmen der Ausgrabungen freigelegt, die meistens mit Mosaikböden ausgestattet waren.

Wir liefen an der Stadtmauer entlang, an der wir eine Öffnung ausfindig machten. Diesee Öffnung diente zum Durchlass des Wassers des Baches ‚Vaphyras‘. Führt man den Weg entlang der Stadtmauer fort, erreicht man ein Wohngebiet.

Hiernach begaben wir uns auf den Rückweg zum Ausgang. Noch einmal kamen wir an den freigelegten schönen und großflächigen Mosaiken vorbei. Es ist erstaunlich, mit welcher Geduld die Archäologen akribisch Steinchen für Steinchen freigelegt haben.

Von Dion aus geht es weiter in die griechische Hafenstadt Thessaloniki.

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