Puerto Rico – Das Tor zur Karibik

Unser nächster Abstecher führte uns nach Puerto Rico, die östlichste und kleinste Insel der großen Antillen. Obgleich mit den Vereinigten Staaten als Freistaat assoziiert, ist die Bevölkerung weitgehend spanisch geprägt.

Die kurze Dauer des Aufenthaltes erlaubte uns, nur schwerpunktmäßig einige Highlights der Insel zu besichtigen.

Bei unserem Rundgang durch die Hauptstadt San Juan fällt dieses Gebäude durch seine spektakuläre Fassade auf. Es ist der Eingang zum Hafenamt. Wenn man bedenkt, dass der Hafen von Puerto Rico jedes Jahr über 500 Kreuzfahrtschiffe beherbergt, eine nicht ganz unbedeutende Institution.

Das San Juan Customs House wurde im 18. Jahrhundert gegründet. Im Auftrag der Regierung der Vereinigten Staaten wurde das Haus, so wie wir es heute vorfinden, im Jahr 1924 erbaut. Der Architekt Albert B. Nichols hat das Gebäude entworfen. Der platereske Stil ist geprägt von Gotik und Renaissance. Das zweite Obergeschoss wurde erst später hinzugefügt. Gleichzeitig hat man Veränderungen an der Fassade vorgenommen. Die tatsächliche Fertigstellung des Gebäudes war somit erst im Jahr 1931 abgeschlossen. Die Hauptfassade des Gebäudes ist dem Hafen zugewandt.

Auf jedem Fall einen Besuch wert ist das Casa Blanca. Erbaut wurde es in 1521 als Hauptresidenz des Gouverneurs Juan Ponce de León. Damit ist es das älteste Gebäude der Insel. Heute wird in ihm ein Museum beherbergt.

Hinter dem Gebäude liegt ein weitläufiger Garten mit einer langgezogenen Brunnenanlage, die zum beschaulichen Verweilen einlädt.

Im Nordwesten der Insel befindet sich die Festungsanlage San Felipe del Morro – in spanischer Sprache El Castillo San Felipe del Morro oder kurz El Morro aus dem 16. Jahrhundert. Im Rahmen unserer ersten Kreuzfahrt hatten wir die Festungsanlage ausgiebig besichtigt und darüber berichtet.

Als ein grandioses Beispiel spanischer Festungsarchitektur hat sie heute nur noch die Bedeutung als touristisches Highlight.

So sieht man dort heute auch keine Soldaten sondern nur einen Schwarm von Touristen. Bereits 1961 hatte sich die United States Navy aus dem Fort zurückgezogen und das Fort wurde dem US National Park Service übergeben.

Dies ist der Eingang zur Festung La Fortaleza. Dieses prachtvolle Gebäude ist seit dem 16. Jahrhundert Sitz des Gouverneurs. Die Festungsanlage sicherte den Hafen gegen die Truppen der Franzosen, Engländer und Holländer sowie den einheimischen Stämmen der Kariben. Das Gebäude ist im Übrigen auch als El Palacio de Santa Catalina (Palast von Santa Catalina) bekannt.

Im Auftrag des Königs Karl V. 1540 nach 7 Jahren Bauzeit errichtet, erhielt sie ihre imposante Palastfassade im 19. Jahrhundert.

Besuchern ist es nicht gestattet, den Sitz des Gouverneurs nach Belieben zu besichtigen. Wer sich das Gebäude ansehen möchte, muss sich einer Führung anschließen. Allerdings ist zu beachten, dass diese in den Innenräumen nur stattfinden kann, wenn die Regierung nicht gerade eine Sitzung hat.

Nachdem wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt sind, mussten wir zurück zum Hafen. Wer nicht pünktlich zurück ist, hat das Nachsehen. Ein Kreuzfahrtschiff wartet nicht!

Die Kreuzfahrt führte uns am nächsten Tag nach Tortola.

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