Saumur

Die Stadt Saumur entwickelte sich aus einem Handelsplatz, der in Anlehnung an eine Burg  aus dem 9. Jahrhundert entstand.

Die Ortschaft liegt zwischen Nantes und Tours im Département Maine-et-Loire.

Natürlich sollte man die beeindruckende Schönheit der Flusslandschaften nicht außer Betracht lassen. Zwischen Tours und Angers liegt der Loire-Anjou-Touraine-Nationalpark, durch den die Loire führt und der zum Wandern oder auch zu Fahrradtouren einlädt.

Malerische Dörfer aus Tuffstein, Weinberge, Wälder und natürlich die zahlreichen Schlösser sind unvergessliche Höhepunkte unserer Reise.

Die königliche Kapelle des Marienheiligtums Notre-Dame-des-Ardilliers befindet sich in Saumur am Ufer der Loire in der Pfarrei des Seligen Charles de Foucauld .

Ab 1534 wurde mit der Errichtung der Kapelle begonnen, die im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Umgestaltungen erhielt. Im 17. Jahrhundert verlieh ihr König Ludwig XIII. den Status einer königlichen Kapelle. Zwischen 1947 und 1957 wurde das Gebäude umfangreich restauriert und der Eichenrahmen der Kuppel durch eine Betonschale ersetzt, um den Druck auf die Wände zu begrenzen.

Die Kuppel im Inneren und die Buntglasfenster mit Darstellungen des Kreuzganges sind sehenswert.

Touristischer Anziehungspunkt ist zweifelsohne das nach der Stadt benannte Schloss Saumur.

Es wurde errichtet durch Herzog Ludwig I. , der seinen Brüdern Karl V. und Jean, Herzog von Berry, in deren Kunstliebhaberei nacheiferte. Mit den Bauten wurde um 1370 begonnen. Von der verschwenderischen Fülle der Bauelemente, wie sie in alten Bildern und Zeichnungen zu sehen ist, blieb nicht viel bis in die heutige Zeit bewahrt.

Nach einer wechselvollen Geschichte als Residenz, Sitz des Statthalters, Garnison, Hochburg, Gefangenenlager, Kerker, Lagerstätte, Staatsgefängnis, Kaserne und schließlich Zeughaus bietet sie heute die Heimstatt für das Musée des Arts decoratifs, ein Museum für Möbel, Dekorationen und Wandteppiche, sowie das Musée de cheval, das die Entwicklung der Reitkunst und Reittechnik im Laufe der Jahrhunderte zeigt.

Das Schloss wurde 1906 von der Stadt Saumur erworben.

Vom Schloss aus hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt Saumur mit der Brücke, die über die Loire führt. Sie verbindet die Altstadt von Saumur mit der in der Mitte der Loire gelegenen Île d’Offard.

Die CessartBrücke ist eine Straßenbrücke, Gewölbebrücke und Mauerwerksbrücke, erbaut von 1756 bis 1770.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches befand sich der Aufgang zum Schloss in keinem guten Zustand, wie unschwer aus dieser Aufnahme zu erkennen ist. Gleichwohl kann man ohne weiteres den Gesamteindruck als malerisch bezeichnen.

Nach umfangreicher Restaurierung ist der heutige Zustand des Aufgangs perfekt, allerdings ist hierdurch auch der Reiz der verwunschenen Verlassenheit  verloren gegangen. Man kann eben nicht alles haben.

In der Nacht wird das Schloss illuminiert und bietet ein dankbares Objekt für alle Fotofreunde.

Auch wir wollten uns dieses Highlight nicht entgehen lassen und so planten wir kurzfristig eine Übernachtung in Saumur ein. Diese Entscheidung wurde durch wunderschöne Momente und tolle Fotomotive belohnt.

Am nächsten Tag sollte es dann zum Schloss Chaumont weitergehen.

 

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