Chenonceau

Das Schloss Chenonceau liegt im Ort Chenonceaux. Anders als viele andere Schlösser der Loire handelt es sich bei diesem Schloss um ein Wasserschloss, bei dem der Hauptteil des Schlosses im Fluss Cher steht.

Es wurde direkt im Flussbett gebaut und ist eines der Schlösser, die besonders gerne von Besuchern besichtigt wird.

An dem Weg, der zur Schlossanlage führt, befinden sich zwei Sphinxstatuen, die aus der Regierungszeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. stammen. Sie sollen vom Schloss Chanteloup stammen.

Chenonceau wird auch ‚Château des Dames‘ genannt, da viele Frauen Einfluss auf den Bau und die Entwicklung dieser Anlage hatten. Aus diesem Grund haben die zwei Sphinxe, die den Eingang zum Schlosspark bewachen, dort ihren Platz.

Das Schloss liegt in einer bezaubernden Parkanlage, bei der die Rasenflächen durch zahlreiche Blumenrabatte unterbrochen werden. Die zwei Renaissancegärten im italienischen Stil umfassen insgesamt 80 Hektar. Die Anlage wird durch ummauerte Terrassen vor dem Hochwasser der Cher geschützt. In der schlosseigenen Gärtnerei werden jährlich bis zu 64.000 Blumen herangezüchtet, um die Gartenflächen zu bereichern.

Das ursprünglich von der Familie Bohiers bewohnte Schloss, fiel unter Franz I.  an die französische Krone. In der Folgezeit wanderte das Schloss in verschiedene Hände der jeweils herrschenden Königsfamilien, Mätressen und anderen hochadeligen Personen.

Rechts neben dem eigentlichen Gebäude steht der Bergfried der ursprünglichen Anlage, der nach seiner vormaligen  Besitzerfamilie Tour des Marques genannt wird. Der Rundturm ist mit einem Kegelhelm aus Schieferschindeln abgedeckt.

Er verfügt über insgesamt drei Geschosse, die durch eine Wendeltreppe erreicht werden können.

Auf dem Luftbild ist Aufbau und Lage des einzigartigen Wasserschlosses gut zu erkennen.  Im hinteren Teil des Bildes ist der Garten Katharina de Medici abgebildet, im vorderen Teil des Bildes befindet sich das Pendant, der Garten Dianes de Poitiers.

Unsere Besichtigung der Schlossanlage mit ihren zahlreichen Gärten war nur von kurzer Dauer, denn wir hatten noch einige andere Schlösser der Loire auf unserer Agenda. Dazu gehörte auch das Schloss Chanteloup.

 

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