Antigua

Antigua ist eine der kleinen Inseln in der Karibik mit einer Fläche von 281 qm und 67.000 Einwohnern. Sie gehört zu den Kleinen Antillen und ist gemeinsam mit der Nachbarinsel Barbuda seit 1981 unabhängig.

Viele Touristen besuchen Antigua im Rahmen einer Karibik-Kreuzfahrt. Die Insel ist ideal für einen Besuch während des Insel-Hoppings.

Die Vegetation der Insel ist nicht so ausgeprägt tropisch wie zahlreiche ihrer Nachbarinseln. Aus der Kolonialzeit stammen noch die Palmen, Zuckerrohrplantagen, Baumwoll- und Ananasfelder. Ein Großteil der Bevölkerung stammt von den ehemaligen Sklaven ab, die von den Engländern aus Afrika zur Insel gebracht wurden.

Die Küste besteht aus Sandstränden und Felsen, zwischen denen Agaven wachsen.

Den English Harbour hatten wir bereits auf unser ersten Karibikkreuzfahrt besichtigt. Der Ausblick ist auf jedem Fall lohnenswert.

Was man wissen sollte ist, dass die Segelschiffe im English Harbour während eines Sturmes recht sicher sind. Dies ist einer der vor Stürmen sicherste Hafen weltweit.

Auch dieses Mal besuchten wir die Aussichtsplattform Shirley Heights, von der man den Hafen mit seinen zahlreichen Segelbooten sehen kann. Das Plateau befindet sich oberhalb des Hafens und ist ein Muss bei einem Besuch von Antigua.

Auf dem Schild vor dem Gebäude ist nachzulesen, das dieses zur Garnison gehörte, die in der Zeit von 1790-1793 errichtet wurde. Heutzutage lädt das Gebäude als Restaurant zur Einkehr ein.

Die Marinewerft Nelson’s Dockyard, eine historische Werftanlage, ist noch heute in Betrieb. Auch der Yachthafen ist noch in Betrieb und gleichzeitig wird hier ein Freilichtmuseum betrieben. Besuchern ist es möglich, dass ehemalige Wohnhaus von Admiral Nelson zu besichtigen. Wer möchte, kann an einer Führung teilnehmen.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung laden Cafés zum Verweilen ein. Auch gibt es die Möglichkeit, ein wenig in Boutiquen zu stöbern.

Seit 2016 gehört Nelson’s Dockyard zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kann sich auf traumhaft schöne Pfade begeben. Der etwas stärker bewachsene Teil der Insel gibt mit den Buchten tolle Vorlagen für schöne Fotomotive.

Besonders eindrucksvoll sind die wuchtigen Säulen (Boat House Pillars), die Bestandteil der Werftanlage sind.

Diese trugen das ehemalige Bootshaus mit einem darüberliegenden Segelloft. In dem Museum liegen die Pläne des Gebäudes aus. Ein Erdbeben zerstörte 1871 das Dach. Danach wurden die Säulen zur Vermeidung von Erosion mit Betonkappen versehen.

Zurück an Bord erlebten wir eine ganz besondere Überraschung. Von der Insel kam eine Tanzgruppe auf das Schiff, die die Kreuzfahrtgäste mit einheimischen Tänzen erfreute.

Besonders spektakulär war der Limbo der männlichen Tänzer. Der Limbo ist ein karibischer Tanz, bei dem man sich mit nach hinten gebeugtem Rücken unter einer niedrig liegenden, waagrechten Stange hindurchbewegen muss, ohne diese zu berühren.

Einige Passagiere versuchten, mit den Tänzern mitzuhalten. Dies gelang nicht wirklich, brachte allen aber jede Menge Spaß.

Mit einem Wasserbecher auf der Stirn wird der Limbo schließlich zu einer akrobatischen Einlage. Und spätestens jetzt traute sich keiner der Passagiere mehr, es mit dem Tänzer aufzunehmen.

Da wir die Tanzgruppe an Bord hatten, blieb das Schiff etwas länger im Hafen liegen. So konnten wir nachts diesen atemberaubenden Blick auf die Skyline der Insel bewundern.

Nachdem sich die Tänzer verabschiedet hatten ging unsere Reise weiter. Das Schiff legte ab und nahm Fahrt zur letzten Destination unserer Reise, Puerto Rico, auf.

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